Rechtsanwalt Clemens Louis verteidigt einen Angeklagten vor dem Landgericht Schweinfurt, der Opfer eines 31ers wurde.

https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Zehn-Kilo-schlechtes-Gras;art742,10101997

In der Praxis kommt es vor, dass Beschuldigte andere Menschen falsch belasten. Grund hierfür ist, dass sie selbst einer hohen Strafe entgehen wollen oder unter Druck der Untersuchungshaft schlichtweg Geschichten erfinden. Je länger Untersuchungshaft andauert oder je konkreter die eigene Straferwartung wird, desto höher steigt auch die Gefahr, dass bei Angaben im Rahmen des § 31 BtMG Geschichten erfunden werden.

Im vorliegenden Verfahren hat der Hauptbelastungszeuge umfangreich gegenüber den Ermittlungsbehörden und in seinem eigenen Strafprozess ausgesagt. Es war nunmehr Aufgabe des hiesigen Verfahrens, diese Aussagen auf ihre Glaubhaftigkeit hin zu überprüfen.

Am zweiten Hauptverhandlungstag  wurde der Angeklagte freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte 5 Jahre beantragt…